Informationen über Ägina Insel

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Ägina ist eine der beliebtesten griechischen Inseln. Geschichtsträchtig, von landschaftlicher Schönheit und mit malerischen Dörfern lockt sie jedes Jahr viele Besucher aus Griechenland und dem Ausland an. Der Hafen mit seinen farbenfrohen neoklassizistischen Gebäuden erinnert an die Zeit, als Ägina zwei Jahre lang die erste Hauptstadt des neuen Griechenlands war. Hier wurde nach der Revolution gegen die Türken von 1821 die erste griechische Regierung vereidigt.

In der Metropolis-Straße finden wir die Stadtbibliothek und daran anschließend das „Kyberneion“, den Sitz des Gouverneurs Kapodistrias, in dessen Erdgeschoss die ersten Münzen des jungen Staats geprägt wurden. Zwei Straßen weiter steht der historische Markellos-Turm.

In Hafennähe, linkerhand vom ankommenden Schiff aus, liegt das archäologische Ausgrabungsgebiet Kolona. Den Namen verdankt es der einsamen Säule, die auf dem Hügel in den Himmel ragt - ein Überrest des dorischen Tempels, der Apollon in Delphingestalt gewidmet war.

Nordwestlich der Hauptstadt liegt Kypseli, ein mit zweistöckigen Häusern im Inselstil eng bebauter Ort mit reizvollem Dorfplatz. Bademöglichkeit in der Nähe gibt es bei Kavouropetra. Von da aus führt der Weg zur ländlichen Siedlung Vathy und mündet in den kleinen Hafen von Souvala, einem touristisch entwickelten Ort mit hübschem Strand. Auf der Straße nach Vagia machen wir einen Abstecher nach Agii, inmitten von Pinien gelegen, bekannt durch die Kirche des Apostels Crispus, eines Schülers des Apostels Paulus.

Weiter an der Küste entlang kommen wir nach Vagia, einem Badeort mit schönem Sandstrand. Von dort geht es südlich nach Messagros, einer ländlichen Gemeinde am Fuß des Afea-Hügels, bekannt für ihre Töpferwerkstätten. Wenden wir uns von Messagros aus nach Osten, kommen wir zum Afea-Tempel und nach Agia Marina.

In westlicher Richtung führt die Straße zur Stadt Ägina zurück. Auf dem Rückweg, beim Dorf Kontos, treffen wir auf zwei der Hauptsehenswürdigkeiten von Ägina, das Kloster Agios Nektarios und die Überreste der mittelalterlichen Stadt Palaia Chora. Das weißgetünchte Kloster wurde 1904-1910 von Nektarios erbaut, dem Metropoliten von Pentapolis, der 1961 heiliggesprochen wurde. Palaia Chora wurde auf einem steilen Hügel errichtet, nachdem der Hafen 896 n.Chr. von sarazenischen Piraten überfallen wurde und die verängstigten Bewohner sich ins Inselinnere zurückzogen. Kurz vor Agia Marina, hoch auf einem mit Pinien bewaldeten Hügel mit unbegrenztem Blick übers Meer, steht der Tempel der Athena Afea.

Er wurde 480 v.Chr. nach der Seeschlacht von Salamis erbaut. Der Tempel ist sehr gut erhalten. Von den insgesamt 34 Säulen stehen noch 24. Bei guter Sicht sind der Poseidon-Tempel von Kap Sounion und die Athener Akropolis zu erkennen.

Die drei Tempel, so heißt es, bilden ein gleichschenkliges Dreieck (das Heilige Dreieck der Antike)

An der Südwestspitze der Insel liegt das malerische Fischerdorf Perdika, bekannt für seine Fischtavernen. Von Perdika aus können Sie auf die unbewohnte Insel Moni übersetzen, um ein erfrischendes Bad an ihrem Sandstrand zu nehmen und die dort heimischen Rehe, wilden Ziegen und Pfauen sowie andere geschützte Arten aus der Nähe zu erleben.

Und versäumen Sie nicht, vor Ihrer Abreise die berühmten, knusprigen äginetischen Pistazien und die vielen mit Pistazien hergestellten lokalen Produkte zu probieren und für zu Hause einzukaufen.